Digitale Visitenkarten in E-Mail-Signaturen einzubinden, gehört zu den Maßnahmen mit dem höchsten ROI überhaupt – und dauert gerade einmal zwei Minuten. Aus Sicht der Empfänger: Sie öffnen Ihre E-Mail, scrollen nach unten und sehen statt eines statischen Textblocks einen sauberen Link oder ein Vorschaubild, das Ihr komplettes digitales Profil direkt im Browser öffnet. Keine App-Installation, kein Hantieren mit vCard-Dateien. Einfach Ihr Name, Foto, Links und ein Button zum Speichern mit nur einem Klick.
In dieser Anleitung zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie das in Gmail, Outlook und Apple Mail einrichten – und wie Sie standardisierte Signaturen für ganze Teams ausrollen, wenn Sie digitale Visitenkarten für Ihr Unternehmen verwalten. Ich habe Signaturkarten für Hunderte von Teams eingeführt; diese Tipps basieren auf dem, was in der Praxis wirklich funktioniert (und was nicht).
Um eine digitale Visitenkarte in Ihre E-Mail-Signatur einzufügen, kopieren Sie den Freigabelink Ihrer Karte und fügen ihn in den Signatureinstellungen Ihres E-Mail-Programms als Hyperlink oder klickbares Bild ein. In Gmail: Einstellungen > Signatur > Link einfügen. In Outlook: Einstellungen > E-Mail > Verfassen und antworten > Signatur bearbeiten. In Apple Mail: Mail > Einstellungen > Signaturen. Die Einrichtung dauert unter 2 Minuten – und jede versendete E-Mail teilt Ihr Profil automatisch mit Ihren Kontakten.
- Drei Freigabemethoden: Textlink, QR-Code oder klickbares Vorschaubild – und wann sich welche Methode eignet
- Plattformspezifische Einrichtung: Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Gmail, Outlook und Apple Mail
- Team-Rollout: So führen Sie einheitliche Signaturen für 10, 50 oder 500 Mitarbeitende ein
- Fehlerbehebung: Lösungen für blockierte Bilder, mobile Darstellungsfehler und fehlende Signaturen bei Antworten
- Erfolgsmessung: So erfassen Sie Klicks und Interaktionen aus Ihrer E-Mail-Signatur
Warum eine digitale Visitenkarte in die E-Mail-Signatur gehört
Mit einer digitalen Visitenkarte in der E-Mail-Signatur wird jede ausgehende E-Mail zum passiven Werkzeug fürs Netzwerken. Berufstätige versenden im Schnitt 30 bis 40 E-Mails pro Tag. Das sind 30 bis 40 Gelegenheiten, bei denen Empfänger Ihre Karte antippen, Ihre Kontaktdaten speichern und sich mit Ihnen vernetzen – ganz ohne Mehraufwand. Laut einer aktuellen Studie stärken markenkonforme E-Mail-Signaturen bei 76 % der Empfänger das Vertrauen in den Absender.
Der entscheidende Unterschied zu einer herkömmlichen Textsignatur: Ihre digitale Karte ist lebendig. Neue Position? Geänderte Telefonnummer? Neues Social-Media-Profil? Die Karte aktualisiert sich überall automatisch – auch in jeder E-Mail-Signatur, die darauf verlinkt. Bei einer statischen Signatur müssten Sie hingegen jedes E-Mail-Konto manuell anpassen.
Und für Ihre Empfänger – worauf es letztlich ankommt – ist das Erlebnis deutlich angenehmer. Statt Telefonnummern mühsam abzutippen, genügt ein Klick auf den Link: Das vollständige Profil öffnet sich direkt im Browser und lässt sich in zwei Sekunden speichern. Ganz ohne App.
💡 Aus der Praxis: Ein 50-köpfiges Vertriebsteam, das Ende 2025 Wave-Karten einführte, verzeichnete bereits im ersten Monat spürbar mehr eingehende Vernetzungsanfragen auf LinkedIn – allein durch den Signatur-Link. Ohne zusätzliche Outreach-Maßnahmen. Der Link in der Signatur hat die Arbeit von selbst erledigt.
Ein weiterer großer Pluspunkt: kein störendes Fremd-Branding. Bei Wave sehen Empfänger Ihre Karte mit Ihrem Branding – ganz ohne „Powered by Wave“-Badge. Andere Plattformen blenden ihr eigenes Logo ein oder fordern Empfänger zur Registrierung auf, was im Kundenkontakt unprofessionell wirkt.
Drei Wege, Ihre digitale Visitenkarte per E-Mail-Signatur zu teilen

Es gibt drei bewährte Methoden, eine digitale Visitenkarte in Ihre E-Mail-Signatur einzubinden: als Textlink, als klickbares Vorschaubild oder als QR-Code. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Die passende Wahl hängt von Ihrer Zielgruppe und den genutzten E-Mail-Clients ab. Hier ist die Übersicht.
Methode 1: Textlink (am einfachsten und zuverlässigsten)
Kopieren Sie den Freigabelink Ihrer Karte und verlinken Sie eine Textzeile in Ihrer Signatur – etwa „Digitale Visitenkarte ansehen“ oder einfach Ihren Namen. Das funktioniert in jedem E-Mail-Programm, wird nie von Bildfiltern blockiert und lädt auf Mobilgeräten blitzschnell.
Ideal für: Fast jeden Einsatz – besonders bei E-Mails an Unternehmenskunden, deren IT externe Bilder standardmäßig blockiert.
Methode 2: Klickbares Vorschaubild
Fügen Sie eine kleine Kartenvorschau (oder eine gestaltete Button-Grafik) ein und verlinken Sie diese mit Ihrer Karten-URL. Das wirkt optisch ansprechend, fällt sofort ins Auge und zeigt direkt, was den Empfänger erwartet.
Der Nachteil? Manche E-Mail-Clients blockieren Bilder, bis der Empfänger auf „Bilder anzeigen“ klickt. In diesem Fall bleibt die Karte unsichtbar. Mehr dazu im Abschnitt zur Fehlerbehebung weiter unten.
Methode 3: QR-Code in der Signatur
Binden Sie einen kompakten QR-Code in Ihre Signatur ein, der zu Ihrer digitalen Visitenkarte führt. Das ist praktisch für ausgedruckte E-Mail-Verläufe (ja, E-Mails werden immer noch gedruckt) oder wenn jemand Ihre Kontaktdaten direkt vom Bildschirm eines Kollegen scannen möchte.
Ich empfehle dies jedoch nur als Ergänzung zu einem Textlink. Ein QR-Code allein wirkt in digitalen E-Mails unpraktisch – Empfänger müssten die E-Mail auf einem Gerät öffnen und mit einem zweiten scannen. In Kombination mit einem klickbaren Link decken Sie beide Szenarien ab.
| Methode | Vorteile | Nachteile | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Textlink | Immer sichtbar, lädt schnell, wird nie blockiert | Geringere visuelle Wirkung | B2B- & Unternehmens-E-Mails, maximale Zuverlässigkeit |
| Vorschaubild | Blickfang, professionell, markenkonform | Kann von Bildfiltern blockiert werden | Vertriebsteams, Positionen mit Kundenkontakt |
| QR-Code | Funktioniert im Druck, direkt per Scan teilbar | Am Bildschirm allein unpraktisch | Hybride Workflows (Print und digital) |
Meine Empfehlung: Starten Sie mit einem Textlink. Ein Vorschaubild können Sie jederzeit ergänzen, sobald Sie wissen, wie es in den gängigen E-Mail-Clients Ihrer Kontakte dargestellt wird.
So binden Sie Ihre Karte in Gmail ein (Schritt für Schritt)
Die Einrichtung in Gmail dauert etwa 90 Sekunden. Der Signatur-Editor von Gmail unterstützt sowohl Textlinks als auch Bilder, sodass Sie jede der drei Methoden nutzen können. So geht's:
Melden Sie sich in Ihrem Wave-Konto an und rufen Sie Ihre Karte auf. Kopieren Sie die Freigabe-URL – sie sieht etwa so aus: wavecnct.com/card/ihrname.
Klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad-Symbol > Alle Einstellungen aufrufen > scrollen Sie zum Bereich Signatur. Falls Sie noch keine Signatur angelegt haben, klicken Sie auf Neu erstellen und vergeben Sie einen Namen.
Für einen Textlink: Geben Sie Ihren Ankertext ein (z. B. „Digitale Visitenkarte ansehen“), markieren Sie ihn, klicken Sie in der Symbolleiste auf das Link-Symbol und fügen Sie Ihre Karten-URL ein.
Für ein Bild: Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Bild-Symbol, laden Sie Ihr Vorschaubild hoch, wählen Sie das Bild aus und verlinken Sie es mit Ihrer Karten-URL.
Unter Standards für Signaturen, wählen Sie Ihre neue Signatur für „Für neue E-Mails“ und „Bei Antworten/Weiterleitungen“. Diesen Schritt vergessen die meisten – fehlt er, erscheint die Signatur nur bei neuen E-Mails, nicht aber bei Antworten.
Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf Änderungen speichern. Senden Sie sich eine Test-E-Mail (auch an ein Nicht-Gmail-Konto wie Outlook), um die Darstellung zu prüfen – am besten auch auf dem Smartphone.
Praxistipp für Gmail-Nutzer: Wenn Sie mehrere Absenderadressen verwalten (Einstellungen > Konten), müssen Sie die Signatur für jede Adresse separat festlegen. Gmail übernimmt Signaturen nicht automatisch für Aliase.
So binden Sie Ihre Karte in Outlook ein (Schritt für Schritt)

Outlook bietet je nach Version unterschiedliche Signatur-Editoren: Web-App, klassische Desktop-App oder das neue Outlook für Windows/Mac. Hier behandeln wir den gängigsten Weg: Outlook im Web (outlook.com oder Microsoft 365). Details zur Desktop-Version finden Sie in unserem Leitfaden für E-Mail-Signaturen in Outlook Desktop.
Klicken Sie in Outlook im Web oben rechts auf das Zahnrad-Symbol > E-Mail > Verfassen und Antworten. Dort öffnet sich der Signatur-Editor.
Klicken Sie auf + Neue Signatur (oder bearbeiten Sie eine bestehende). Fügen Sie wie gewohnt Name, Position und Kontaktdaten ein.
Geben Sie Ihren Linktext ein, markieren Sie ihn und klicken Sie auf das Link-Symbol. Fügen Sie die URL Ihrer Wave-Karte ein. Wenn Sie ein Bild nutzen möchten, fügen Sie über das Bild-Symbol ein Vorschaubild ein und verlinken es.
Legen Sie Ihre Signatur unten im Editor als Standard fest – sowohl für Neue Nachrichten als auch für Antworten/Weiterleitungen. Sehr wichtig: Outlook trennt beide Fälle. Fehlt eine Einstellung, geht die Hälfte Ihrer E-Mails ohne Signatur raus.
Klicken Sie auf Speichern. Verfassen Sie eine neue Nachricht und antworten Sie auf einen Verlauf, um zu prüfen, ob die Signatur überall erscheint.
💡 Praxiserfahrung: Die häufigste Hürde beim Rollout in Outlook-Teams? Das Signaturverhalten bei Antworten. Im klassischen Outlook Desktop ist die Option für Signaturen bei Antworten standardmäßig oft deaktiviert. Falls bei Ihrem Team Signaturen bei Antworten fehlen: Prüfen Sie Datei > Optionen > E-Mail > Signaturen und aktivieren Sie sie für Antworten und Weiterleitungen.
Für Microsoft-365-Admins: Wenn Sie E-Mail-Signaturen für ein Team verwalten, können Sie Exchange-Transportregeln nutzen, um Signaturen serverseitig einzubinden. So erhält jede ausgehende E-Mail automatisch das richtige Branding – auch mobil. Mehr dazu im Abschnitt zum Team-Rollout.
So binden Sie Ihre Karte in Apple Mail ein (Schritt für Schritt)
Der Signatur-Editor von Apple Mail ist simpel, hat aber eine Tücke: Beim direkten Einfügen geht die HTML-Formatierung verloren. So umgehen Sie das Problem:
Öffnen Sie Apple Mail auf Ihrem Mac. Gehen Sie zu Mail > Einstellungen (bzw. Einstellungen bei älteren macOS-Versionen) > Reiter Signaturen.
Wählen Sie Ihr E-Mail-Konto in der linken Spalte aus und klicken Sie auf das +-Symbol, um eine Signatur hinzuzufügen. Vergeben Sie einen Namen.
Geben Sie Ihren Signaturtext ein. Um einen Hyperlink einzufügen, markieren Sie den gewünschten Text, machen Sie einen Rechtsklick und wählen Sie Link hinzufügen (oder über Bearbeiten > Link hinzufügen). Fügen Sie Ihre Wave-Karten-URL ein.
Für eine bildbasierte Signatur ziehen Sie das Vorschaubild per Drag-and-drop in das Editorfeld und verlinken es genauso.
Wählen Sie unten im Dropdown-Menü Signatur auswählen Ihre neue Signatur für das gewünschte E-Mail-Konto aus.
Wichtiger Erfahrungswert: Die Option „Immer meine Standard-Schriftart für E-Mails verwenden“ (unten im Signatur-Fenster) überschreibt individuelle Formatierungen. Deaktivieren Sie das Häkchen, damit Ihr Design erhalten bleibt.
Einen Überblick über alle Möglichkeiten, wie Sie Ihre digitale Visitenkarte teilen können – ob per QR-Code, NFC, SMS oder Apple Wallet –, finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.
E-Mail-Signaturen mit digitaler Visitenkarte im gesamten Team ausrollen

Standardisierte E-Mail-Signaturen mit digitalen Visitenkarten für ein ganzes Team einzuführen, ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen für Admins oder Marketingverantwortliche – und genau hier enden die Leitfäden der meisten Mitbewerber. Kaum jemand behandelt dieses Thema, weil den meisten Plattformen für digitale Visitenkarten die passenden Admin-Tools für Teams fehlen. Wave hat sie.
Diesen Ablauf nutze ich bei Teams von 10 bis über 500 Personen:
Für Google Workspace-Teams
- Signatur-Vorlage erstellen mit einem Platzhalter für die individuelle Karten-URL jedes Teammitglieds. Nutzen Sie die Google Workspace Admin-Konsole, um Signaturen per Routing-Regeln automatisiert auszurollen, oder verwenden Sie Tools aus dem Google Workspace Marketplace, die für das Signaturmanagement entwickelt wurden.
- Wave-Karten für alle Teammitglieder generieren über den Excel-Massenimport im Wave-Team-Dashboard. Laden Sie eine Tabelle mit Namen, Positionen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen hoch – Wave erstellt die Karten in Sekundenschnelle.
- Karten-URLs Signatur-Vorlagen zuweisen und ausrollen. Jedes Teammitglied erhält seinen eigenen Kartenlink in einem ansonsten einheitlichen Signaturformat.
Für Microsoft 365-Teams
- Exchange-Transportregeln nutzen im Microsoft 365 Admin Center, um allen ausgehenden E-Mails automatisch eine standardisierte HTML-Signatur anzuhängen. Das ist der Goldstandard, weil es auch beim Versand vom Smartphone oder über Drittanbieter-Mail-Apps funktioniert.
- Den Wave-Kartenlink jedes Teammitglieds als dynamische Variable einbinden. Über Azure AD-Attribute lassen sich Namen und Positionen automatisch abrufen.
- Geräteübergreifend testen. Senden Sie Test-E-Mails über Outlook Desktop, Outlook Mobile und OWA, um die Darstellung zu prüfen.
Für gemischte Umgebungen
Nutzt Ihr Team eine Mischung aus Gmail, Outlook und Apple Mail, kann ein Signatur-Verwaltungstool wie Exclaimer oder WiseStamp standardisierte Signaturen über alle Plattformen hinweg ausrollen. Stellen Sie einfach sicher, dass die individuelle Wave-Karten-URL jedes Teammitglieds in der Vorlage enthalten ist.
💡 Aus meiner Erfahrung: Der häufigste Fehler bei Team-Rollouts ist, allen denselben allgemeinen Kartenlink zuzuweisen statt individueller Links. Jedes Teammitglied braucht eine eigene Wave-Karte mit Namen, Position und Kontaktdaten. Über den Massenimport von Wave geschieht das automatisch – 200 Personen erhalten in unter 5 Minuten individuelle Karten.
Ein Aspekt, der oft unterschätzt wird: ein konsistenter Markenauftritt. Wenn die E-Mail-Signaturen des gesamten Teams auf Wave-Karten im selben Design verlinken – mit einheitlichen Farben, Layouts und Logos –, hinterlässt das einen professionellen, geschlossenen Eindruck. Und da Wave in der Empfängeransicht auf jedes Drittanbieter-Branding verzichtet, wirkt das Erlebnis rundum wie von Ihrem eigenen Unternehmen.
Typische Probleme beheben

E-Mail-Signaturen mit Elementen digitaler Visitenkarten können auf unterschiedlichen Clients und Geräten Darstellungsprobleme verursachen. Hier sind die häufigsten Fehler und wie Sie sie beheben.
Bilder werden nicht angezeigt
Die Beschwerde Nummer 1: Viele Firmen-Mailserver blockieren externe Bilder standardmäßig. Das Vorschaubild Ihrer Karte wird dann als fehlerhafte Grafik oder weißer Fleck dargestellt.
Lösung: Fügen Sie neben Bild-Elementen immer einen Text-Hyperlink ein. So sehen Empfänger selbst bei blockierten Bildern den klickbaren Text „Digitale Visitenkarte ansehen“. Hinterlegen Sie zudem einen Alt-Text, damit statt eines leeren Rahmens eine Beschreibung erscheint.
Signatur fehlt bei Antworten
Sie haben Ihre Signatur für neue E-Mails eingerichtet, doch bei Antworten im E-Mail-Verlauf fehlt sie. Das passiert besonders häufig in Outlook Desktop und Gmail.
Lösung: Gehen Sie in Gmail auf Einstellungen > Signatur > Standardwerte für Signaturen und wählen Sie Ihre Signatur für sowohl „Für neue E-Mails“ als auch „Bei Antworten/Weiterleitungen“ aus. In Outlook Desktop öffnen Sie Datei > Optionen > E-Mail > Signaturen und weisen die gewünschte Signatur für Antworten und Weiterleitungen zu.
Signatur sieht mobil anders aus
Auf dem Desktop sieht alles perfekt aus, doch auf dem iPhone oder Android-Gerät zerschießt es das Layout: Bilder werden verzerrt, Text bricht unschön um oder Teile werden abgeschnitten.
Lösung: Halten Sie das Design schlicht. Vermeiden Sie mehrspaltige Tabellen, begrenzen Sie die Bildbreite auf unter 300 px und nutzen Sie Inline-Styles statt CSS-Klassen (viele mobile E-Mail-Apps entfernen CSS). Testen Sie das Ergebnis immer mit einer Test-E-Mail auf Ihrem Smartphone.
QR-Code zu klein zum Scannen
Sie haben einen QR-Code in Ihre E-Mail-Signatur eingebunden, aber Empfänger können ihn nicht scannen, weil er zu klein dargestellt wird.
Lösung: Ein QR-Code in einer E-Mail-Signatur sollte mindestens 100x100 Pixel groß sein. Allerdings dominiert er die Signatur schnell, wenn er für zuverlässiges Scannen groß genug skaliert wird. Nutzen Sie daher am besten einen Textlink als primäre Methode und QR-Codes nur optional.
Signatur synchronisiert sich nicht geräteübergreifend
Sie haben die Signatur auf dem Laptop eingerichtet, doch auf dem Smartphone fehlt sie.
Lösung: Die meisten E-Mail-Programme synchronisieren Signaturen nicht geräteübergreifend. Sie müssen sie daher auf jedem Gerät separat einrichten. Bei Teams spart serverseitiges Einbinden (Exchange-Transportregeln bei Microsoft 365, Routing bei Google Workspace) enorm Zeit: Die Signatur wird auf Serverebene angehängt und erscheint unabhängig vom Absendegerät immer zuverlässig.
Performance-Tracking: So messen Sie den Erfolg Ihrer Signatur
Einer der größten Vorteile einer digitalen Visitenkarte in Ihrer E-Mail-Signatur ist die Messbarkeit des Engagements. Bei einer reinen Textsignatur wissen Sie nie, ob sie überhaupt beachtet wird. Mit dem Link zur digitalen Visitenkarte erhalten Sie handfeste Daten.
Integrierte Wave Analytics
Jede Wave-Karte bietet standardmäßig kostenlose Analysen. Sie sehen:
- Gesamtaufrufe: Wie oft Ihre Karte geöffnet wurde
- Gespeicherte Kontakte: Wie viele Personen Ihre Kontaktdaten auf dem Smartphone gespeichert haben
- Link-Klicks: Welche Links auf Ihrer Karte (LinkedIn, Website, Telefon) am häufigsten angetippt werden
- Geräteübersicht: Ob Empfänger mobil oder am Desktop zugreifen
Diese Daten sind bereits im kostenlosen Tarif von Wave enthalten – Mitbewerber wie Blinq oder HiHello verstecken Analysen hinter einer Paywall oder limitieren die Aufrufe im Gratis-Tarif.
UTM-Parameter für detaillierteres Tracking
Möchten Sie genau wissen, wie viel Website-Traffic allein über Ihre E-Mail-Signatur generiert wird, versehen Sie die Links auf Ihrer Karte mit UTM-Parametern. Zum Beispiel:
yourwebsite.com?utm_source=wave_card&utm_medium=email_signature&utm_campaign=sales_team
Filtern Sie in Google Analytics anschließend nach utm_medium=email_signature, um sofort zu sehen, wie viele Besuche, Leads und Conversions über Klicks in Ihrer E-Mail-Signatur entstanden sind.
Berichte auf Team-Ebene
Wenn Sie Signaturen mit digitalen Visitenkarten für ein Team verwalten, zeigt das Admin-Dashboard von Wave konsolidierte Statistiken für alle Karten. Sie sehen auf einen Blick, welche Teammitglieder die meisten Aufrufe erzielen – ideal, um Top-Performer zu erkennen oder Karten zu optimieren.
Weitere Informationen zu Generatoren für digitale Visitenkarten mit Analysefunktion finden Sie in unserem Leitfaden zu E-Mail-Signatur-Generatoren. Dort vergleichen wir Tools wie den kostenlosen Generator von HubSpot mit Wave für Teams.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie füge ich eine digitale Visitenkarte zu meiner Gmail-Signatur hinzu?
Gehen Sie in Gmail auf Einstellungen > Signatur, tippen Sie den gewünschten Text ein, markieren Sie ihn, klicken Sie auf das Link-Symbol und fügen Sie die URL Ihrer digitalen Visitenkarte ein. Legen Sie die Signatur als Standard für neue E-Mails und Antworten fest und speichern Sie.
Aktualisiert sich meine digitale Visitenkarte in der E-Mail-Signatur automatisch?
Ja – da Ihre Signatur auf eine URL verlinkt, sind alle Änderungen an Ihrer Karte sofort live sichtbar. Nach der Ersteinrichtung müssen Sie Ihre Signatur nie wieder manuell anpassen.
Müssen Empfänger eine App installieren, um meine Karte anzusehen?
Nein. Wave-Karten öffnen sich direkt im Browser des Empfängers – ganz ohne App-Download auf jedem Gerät.
Kann ich einen QR-Code in meine E-Mail-Signatur einbinden?
Ja, aber kombinieren Sie ihn für maximale Zuverlässigkeit immer mit einem klickbaren Textlink. Viele Mailserver in Unternehmen blockieren Bilder, und QR-Codes in E-Mails lassen sich ohne Zweitgerät nur umständlich scannen.
Fügt Wave ein „Powered by Wave“-Branding zu meiner Karte hinzu?
Nein. Wave fügt keinerlei Fremd-Branding oder Werbung hinzu – Empfänger sehen ausschließlich Ihre Kontaktdaten und Ihr Unternehmensdesign.
Wie richte ich Signaturen mit digitalen Visitenkarten für mein gesamtes Team ein?
Nutzen Sie den CSV-Massenimport von Wave, um individuelle Karten zu erstellen, und rollen Sie standardisierte Signaturen über die Admin-Tools von Google Workspace oder Microsoft 365 aus. Serverseitiges Einbinden garantiert ein einheitliches Erscheinungsbild auf allen Geräten.
Warum wird mein Signaturbild in manchen E-Mails nicht angezeigt?
Viele Unternehmens-Mailserver blockieren externe Bilder standardmäßig. Ergänzen Sie Bilder daher immer durch einen Textlink, damit Ihre Karte auch bei ausgeblendeten Grafiken erreichbar bleibt.
Kann ich nachverfolgen, wie viele Personen über meine Signatur auf die digitale Visitenkarte klicken?
Ja – Wave bietet kostenlose Analysen für Gesamtaufrufe, gespeicherte Kontakte und Link-Klicks. Fügen Sie UTM-Parameter hinzu, um noch detailliertere Auswertungen in Google Analytics zu erhalten.
Machen Sie jede E-Mail zur Networking-Chance
Erstellen Sie Ihre digitale Visitenkarte in nur 2 Minuten und binden Sie sie in Ihre Signatur ein – so wird jede versendete E-Mail zur neuen Kontaktchance. Dauerhaft kostenlos – ohne fremdes Branding, ohne App.
Kostenlose Karte erstellenÜber den Autor: George El-Hage ist der Gründer von Wave Connect, einer Plattform für digitale Visitenkarten mit weltweit über 150.000 Nutzern. Seit mehr als 6 Jahren unterstützt er Unternehmen beim Wechsel von Papierkarten zu modernem digitalem Netzwerken und weiß genau, worauf es bei erfolgreichen digitalen Visitenkarten für Einzelpersonen und Teams ankommt. Wave Connect ist SOC 2 Type II-zertifiziert und lässt sich nahtlos in führende CRM-Plattformen wie Salesforce, HubSpot und Pipedrive integrieren.




